Test / Einzelprüfung
Witt Etna Rotante Gas Pizzaofen
Witt Etna Rotante Gas Pizzaofen im Praxistest – unsere Erfahrungen
Gas-Pizzaöfen für den Garten oder Balkon sind in Deutschland längst mehr als ein Trend. Viele Hobbyköche möchten den typischen Steinofen-Geschmack nach Hause holen. Wir haben den Witt Etna Rotante Gas Pizzaofen über mehrere Wochen getestet und schildern hier unsere Erfahrungen.
Verarbeitung und Design
Schon beim Auspacken macht der Ofen einen soliden Eindruck. Das Edelstahlgehäuse ist sauber verarbeitet und wirkt langlebig. Auffällig ist die Bauform, die Platz für den drehbaren Pizzastein bietet. Diese Funktion ist nicht nur ein nettes Extra, sondern laut Hersteller das Herzstück des Ofens. Im Test zeigte sich: Der Ofen steht stabil, die Bedienelemente sind gut erreichbar und die Gasverbindung ließ sich problemlos anschließen. Mit knapp 30 kg ist er nicht unbedingt mobil, dafür aber robust genug für den dauerhaften Einsatz draußen.
Bedienung
Die Bedienung ist unkompliziert: Gas anschließen, Regler betätigen, zünden – und schon beginnt der Ofen aufzuheizen. In unserem Test erreichte er nach rund 15 Minuten eine Temperatur von über 450 °C. Das reicht problemlos für neapolitanische Pizzen. Der rotierende Stein wird über einen kleinen Motor angetrieben. Das nimmt einem die Arbeit ab, die Pizza ständig von Hand drehen zu müssen. Für Einsteiger eine echte Hilfe, da die Gefahr von angebrannten Stellen deutlich sinkt.
Backtest – Pizza im Witt Etna Rotante
Wir haben sowohl klassisch belegte Pizzen mit Tomatensauce und Mozzarella als auch Varianten mit viel Belag getestet. Das Ergebnis war durchweg überzeugend:
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Backzeit: zwischen 60 und 90 Sekunden pro Pizza
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Boden: gleichmäßig gebräunt, schön knusprig
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Rand: luftig und aufgegangen, ohne verbrannt zu wirken
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Belag: auch bei üppigen Toppings stabil, kein durchweichen
Besonders positiv fiel uns auf, dass man dank der Rotation kaum eingreifen muss. So gelingen mehrere Pizzen hintereinander, ohne dass man ständig danebenstehen und korrigieren muss.
Reinigung und Pflege
Nach dem Pizzaabend blieb die Reinigung überschaubar. Der Stein wird einfach ausgebrannt, Krümel und Mehlreste verschwinden dabei von selbst. Das Gehäuse kann man mit einem feuchten Tuch abwischen. Auch der Motor ist so verbaut, dass er vor Schmutz geschützt bleibt.
Alltagstauglichkeit
Neben Pizza haben wir auch Focaccia und Fladenbrot ausprobiert. Beides funktionierte problemlos. Der Ofen ist aber klar für Pizza optimiert – für andere Gerichte kann man ihn nutzen, muss aber etwas experimentieren. Im Alltag zeigt sich: Der Witt Etna Rotante ist kein Gerät, das man mal eben spontan hervorholt. Er braucht Platz und am besten einen festen Standort. Für regelmäßige Pizzaabende ist er dagegen ein zuverlässiger Begleiter.
Unser Fazit
Der Witt Etna Rotante Gas Pizzaofen bietet eine gelungene Kombination aus hoher Hitze, einfacher Bedienung und gleichmäßigen Backergebnissen. Die Rotation des Pizzasteins hebt ihn von vielen Konkurrenten ab und macht ihn auch für Anfänger interessant.
Natürlich hat er seinen Preis und ist nicht gerade ein Leichtgewicht. Wer aber Wert auf authentische Pizza wie aus dem Steinofen legt und bereit ist, den Ofen fest in den Außenbereich zu integrieren, bekommt hier ein Gerät, das im Test überzeugte.
